Foto: Ute Jäger, OMAS GEGEN RECHTS Bochum & West, Auftritt im Bahnhof Langendreer mit der Band DAS NIWO
DAS NIWO und OMAS Gegen Rechts

08.11.2025 Generationsübergreifendes Empowerment

Die Omas waren von der Poolnudelpunkrockband „DAS NIWO“ eingeladen worden, am Jubiläumskonzert ihres 15- jährigen Bestehens mit einigen Oma-Songs teilzunehmen. Das haben wir natürlich gerne wahrgenommen und mit enorm viel Spaß und wunderbarer Unterstützung der Band unsere Versionen des Mecky Messer Songs und Bella Ciao gesungen.

  

Nachdem bereits die Skapunkband Awesome Scampis„ und der Punkpianist Uli Sailor der tanzfreudigen Menge eingeheizt hatten, konnte "DAS NIWO" weiter druckvoll, mit Energie, Tempo, enormer Spielfreude mit alten und neuen Songs den Bahnhof Langendreer begeistern. Die Stimmung war phänomenal. Als die Sängerinnen der Omas die Bühne betraten, bebte der Saal und wir wurden ausgesprochen warm, laut und begeistert mit „Alerta, Alerta, die Omas sind härter“ vom Publikum empfangen. Bei Bella Ciao sangen dann alle mit.

  

Eine wunderbare Erfahrung, Wertschätzung, Empowerment und ein Zeichen dafür, dass das Engagement gegen Rechts keine Generationsgrenzen kennt.

  



Foto: OMAS GEGEN RECHTS Bochum & West, Markt der Möglichkeiten der Katholischen Familienbildungsstätte in der Volkshochschule Bochum
OMAS GEGEN RECHTS beim Markt der Möglichkeiten

19.11.2025 Markt der Möglichkeiten

Die Omas nahmen wie schon im letzten Jahr an der Veranstaltung der katholischen Familienbildungsstätte in der Volkshochschule Bochum teil . Dort dort hatten wir einen Stand, den wir mit Infomaterial, Plakaten und einen großen Demokratiebanner bestückt hatten. Bei der Podiumsdiskussion haben Imke und Marlies die Arbeit der Omas vorgestellt.
Die Veranstaltung stieß auf großes Interesse, an unserem Stand fanden vorher und nachher noch zahlreiche Einzelgespräche statt. Auch wir waren mit unserer Präsentation zufrieden.

  



Motiv: OMAS GEGEN RECHTS Bochum & West, Es rockt - Tanzen ist mit den Füßen träumen
Schwoof in der KoFabrik

22.11.2025 Schwoof/Tanz 50+

 

"Es rockt - Tanzen ist mit den Füßen träumen!" / Schwoof/Tanz 50+

Quartiershalle in der KoFabrik, Stühmeyerstr. 33, 44787 Bochum

Infos: [email protected]

 



Foto: OMAS GEGEN RECHTS Bochum & West, Gruppenbild zur Unterstützung der Aktionen zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen
OMAS GEGEN RECHTS: Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen

25.11.2025 Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

 

Innerhalb der landesweiten Aktionswoche Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen hat sich das Referat für Gleichstellung, Familie und Inklusion der Stadt Bochum mit vielen Akteur*innen vernetzt: Netzwerk Gewalt gegen Frauen und Mädchen und häusliche Gewalt, Polizei Bochum, SPD-Frauen Bochum, Hochschule Bochum, ZONTA Club Bochum e.V., Soroptimisten Bochum, Frauenhaus Bochum, Rosa Strippe e.V., NORA e.V., MIRA e.V., Wildwasser Bochum e.V.
Alle wollen sich gemeinsam dafür stark machen, Bochum zu einem noch sichereren Ort für Frauen zu machen.
Dazu wird es am 25. November auf der Weihnachtsmarktbühne auf dem Dr. Ruer Platz (15:45) und auf der KAP-Bühne im Bermuda3Eck (17:30) einen Auftritt geben mit einem verbindenden Laternenlauf.

 

Zur Bochumer Aktion gibt es hier weitere Informationen:

www.bochum.de/gemeinsam-gegen-gewalt-an-frauen 

 



Motiv: https://www.omas-gegen-rechts-giessen.de, Kundgebung gegen die Neugründung einer AfD-Jugendorganisation in Gießen
Kundgebung gegen AfD-Jugendorganisation

29.11.2025 Kundgebung in Gießen gegen die Neugründung einer AfD-Jugendorganisation

Am 29./30. November 2025 soll in Gießen eine neue AfD-Jugendorganisation gegründet werden. Um gegen diese Neugründung zu protestieren, treffen sich Demokrat:innen in Gießen zu einer Gegendemonstration. Auch verschiedene OMAS GEGEN RECHTS aus dem Ruhrgebiet werden der Einladungen der Gießener OMAs folgen und sich an dieser Kundgebung beteiligen.

 

 

 



Foto: Ute Jäger, Protestspaziergang der OMAS GEGEN RECHTS Wuppertal: Jung & Alt - Gemeinsam gegen den Faschismus"
Schlusskundgebung, Protestspaziergang der OMAS GEGEN RECHTS Wuppertal
Motiv: OMAS GEGEN RECHTS Wuppertal
Protestspaziergang in Wuppertal

29.11.2025 Protestspaziergang "Jung & Alt - Gemeinsam gegen Faschismus" in Wuppertal

Wer nicht nach Gießen fahren konnte, hatte die Möglichkeit, sich in Wuppertal an einer Aktion zu beteiligen.

Unter dem Motto "Lebendig, laut und bunt. Jung & Alt - gemeinsam gegen Faschismus" hatten die OMAS GEGEN RECHTS Wuppertal zu einem Protestspaziergang eingeladen.

Start war um 14:30 Uhr am Wuppertaler Hauptbahnhof, die Kundgebung fand im Deweerthschen Garten statt - in Sichtweite des Wuppertaler Mahnmals für die Opfer des Nationalsozialismus. 

Auch diese Symbolik zeigt, wie wichtig unser Protest gegen den erstarkenden Rechtsextremismus und Faschismus ist, der sich in der Gründung der Jugendorgansation der AfD wieder einmal allzu deutlich ausdrückt.

Und wie wichtig es ist, dass wir uns vernetzen: Jung und Alt und OMAS über die Stadtgrenzen hinweg! Danke an die Wuppertaler:Innen für ihre Aktion, an der sich viele aus Bochum beteiligt haben.

Weitere Infos: https://www.instagram.com/omasgegenrechts.wuppertal/

 

Zu Beginn des Wuppertaler Protestspaziergangs hat eine Vertreterin der Studis gegen Rechts Wuppertal einen prägnanten Redebeitrag geleistet, den wir mit Erlaubnis der Rednerin veröffentlichen dürfen. Danke an Dich, Lioba, für die klare Haltung und die klaren Worte!


Hallo an alle, erstmal Danke, dass wir hier gemeinsam stehen und gegen den Faschismus, für Rechte ALLER Menschen demonstrieren! 

Schon lange denke ich darüber nach, mit meiner Stimme laut zu werden für Menschen, die das gerade nicht können - es ist so wichtig, nicht einfach nur zuzusehen. 

Heute, an diesem Tag gründet sich in Gießen eine Jugendorganisation der AfD. Wir dürfen nicht zulassen, dass Jugendliche dort zusammenkommen, rechtsextremistische Meinungen relativieren, gegen Geflüchtete hetzen und migrantische und queere Menschen bedrohen. 

Diese Jugendorganisation spricht von „Remigration“ - wie unmenschlich ist das eigentlich? Dabei sehen sie sich selbst noch als „Zukunft“ dieses Landes… 

Wir stehen hier und wissen, dass dies nicht unsere Zukunft ist. Es ist ein grausames Echo der Vergangenheit, aus der zu viele Menschen anscheinend nicht gelernt haben. Wir dürfen nicht zulassen, dass rassistische, queerfeindliche, sexistische, behindertenfeindliche und allgemein diskriminierende Aussagen gegenüber Minderheiten zum gewünschten Stadtbild gehören. 

Und nein, all das ist keine Meinungsfreiheit, es ist gezielter, geplanter Faschismus, der sich durch die Manipulation unserer Jugend - gerade in der Phase der Jugend ist man doch so vulnerabel und sucht nach Gruppenzugehörigkeit - versucht, in die Gesellschaft zu schleichen. 

Ich werde nicht zusehen, wie sich Menschen, Freund*innen nicht mehr aus der Tür heraus trauen, aus Angst vor rechter Gewalt. 

All das ist keine Tradition und noch weniger Heimatliebe, das ist Normalisierung und Legitimation von Hass und Hetze, das ist Vergessen und bewusste Ignoranz der Vergangenheit, aus der die Jugendlichen und wir alle doch gerade im Geschichtsunterricht gelernt haben sollten. 

Ich sage euch, meine größte Angst aktuell ist die, dass der Rechtsruck so sehr Teil unseres Alltags wird, dass Menschen diesen nicht mehr direkt erkennen und nach Abklingen der Polarisierung kurz nach der Bundestagswahl im Februar - vor bald einem Jahr - (natürlich auch verständlicherweise) wieder so sehr in eigenen Sorgen und Problemen versinken, dass der Faschismus sich leise, aber verheerend in unsere Gesellschaft schleicht. 

Damit möchte ich noch einmal betonen, wie wichtig es ist, laut zu sein. Laut zu sein für Menschenrechte und GEGEN rechte Menschen. Lasst uns nicht zulassen, dass sich die Vergangenheit wiederholt. Gerade noch können wir unsere Stimmen hier nutzen, ohne rechtliche Konsequenzen zu erwarten - aber wer weiß, wie lange das noch so ist. 

Also lasst uns gemeinsam aufstehen und laut werden. Lasst uns bewusst auf Situationen in unserem Alltag achten, in denen Menschenrechte mit Füßen getreten werden. In subtileren Situationen lieber zu viel als zu wenig sagen und unsere Stimme nutzen, um Solidarität gegenüber allen Menschen zu schaffen. 

Trotzdem möchte ich am Ende Hoffnung machen, denn die Zeiten sind dunkel genug und wie gesagt, Hoffnungslosigkeit und damit verbundenes Aufgeben sind meine größten Sorgen, wenn ich auf die Entwicklung dieses Landes schaue. 

Wir stehen hier gemeinsam, wir sind so viele und wir haben alle eine klare Meinung, die wir so nach außen tragen: KEIN PLATZ FÜR FASCHISMUS! Danke!